Schützenverein Ladbergen-Hölter e.V.

Mehrtagestour in den Schwarzwald, 10. bis 14. Juli 2011 — Bericht

SV Hölter unterwegs im südlichen Schwarzwald und der Schweiz

Die Reiseg­ruppe des Schützen­vere­ins Höl­ter unter­nahm ihren Jahre­saus­flug 2011 in den südlichen Schwarzwald.

Über die A1 und die Sauer­landlin­ie, vor­bei an Frank­furt erre­ichte die Gruppe am frühen Nach­mit­tag das Zen­trum von Freiburg im Breis­gau. Hier wur­den das Freiburg­er Mün­ster sowie die Alt­stadt erkun­det. Nach 1‑stündiger Rast ging es weit­er in Rich­tung Bodensee zum Ziel, dem Garten Hotel Feldeck in Lauchrin­gen. Nach dem Bezug der Hotelz­im­mer traf man sich zum gemein­samen Aben­dessen. Anschließend wurde die nähere Umge­bung des Hotels erkun­det, bevor der erste Tag in gemütlich­er Runde zu Ende ging.

Am 2. Tag stand eine Fahrt in die Schweiz auf dem Pro­gramm. In Begleitung eines ort­skundi­gen Reise­führers machte sich die Reiseg­ruppe auf in Rich­tung Luzern. Erster Höhep­unkt des Tages war ein Stadtrundgang durch die malerische Stadt mit ihren unzäh­li­gen Brück­en und Tür­men sowie der bekan­nten Kapell­brücke, eine der wohl schön­sten Holzbrück­en Europas. Danach war eine Schiff­fahrt auf dem Vier­wald­stät­tersee von Luzern nach Weg­gis ange­sagt. Dort holte des Bus die Reisenden wieder ab. Nach ein­er kurzen Kaf­feep­ause begab man sich auf die Rück­fahrt ent­lang des Seeufers. Über Vit­nau, Brun­nen und Her­gisweil ging die Fahrt zurück ins Hotel Feldeck. Das gemein­same Aben­dessen been­dete den 2. Tag der Reise.

Der 3. Tag hat­te den Rhe­in­fall bei Schaffhausen und den Bodensee zum Ziel. Nach den Regen­fällen der let­zten Tage führte der Rhein eine ganze Menge Wass­er und so wurde die Besich­ti­gung des Rhe­in­falls zu einem beson­deren Erleb­nis, zumal die über dem Wasser­fall ste­hende Sonne ein ganz beson­deres Licht­spiel bot. Nach diesem beein­druck­enden Erleb­nis ging die Fahrt weit­er in Rich­tung Kon­stanz am Bodensee. Dort bestieg die Reiseg­ruppe ein Lin­ien­schiff, welch­es in ein­er 2‑stündigen Fahrt über Meers­burg, die Insel Main­au, Unteruhldin­gen mit den bekan­nten Pfahlbaut­en nach Din­gels­dorf fuhr. Dort erwartete der Bus bere­its die Reiseg­ruppe zu ein­er Fahrt auf die Insel Reichenau.

Nach Besich­ti­gung von zwei Kirchen entschloss man sich angesichts der hohen Tem­per­a­turen den Rück­weg zum Hotel anzutreten und verzichte auf eine Rund­fahrt über die Insel, die für ihren Gemüsean­bau bekan­nt ist. Der 3. Tag wurde dann im Garten des Hotel mit einem Gril­l­abend abgeschlossen.

Am 4. Tag stand dann nach dem Früh­stücks­buf­fet ein ganz beson­deres Ereig­nis auf dem Tage­spro­gramm. Ein Fahrt mit der Wutach­tal­bahn von Weizen nach Blumberg/Zollhaus. Die Höl­ter­an­er macht­en es sich auf reservierten Plätzen im his­torischen Reisezug­wa­gen bequem. Gezo­gen von ein­er Dampfloko­mo­tive ging es im Ver­lauf der Strecke über Viaduk­te und durch Tun­nel. Wegen ihres kur­ven­re­ichen Ver­laufs und speziell wegen des Kreiskehrtun­nels wird die Bahn auch “Sauschwän­zle­bahn” genan­nt. Durch 5 Tun­nel und über 4 Viaduk­te führte diese spek­takuläre Fahrt durch den Natur­park Süd­schwarzwald. Anschließend ging die Bus­fahrt dann durch das fel­sige und zerk­lüftete Schluchtal zum höch­sten Berg des Schwarzwaldes, dem Feld­berg.

Lei­der hat­ten sich die Wet­ter­ver­hält­nisse ver­schlechtert und es hat­te zu reg­nen begonnen. Man fuhr bis kurz unter den Gipfel. Auf eine Bege­hung bis zur Spitze des Berges wurde aber wegen der tief hän­gen­den Wolken verzichtet. Nach einem kurzen Stopp ging es weit­er nach St. Blasien, wo der Dom, eine der größten Kup­pelkirchen Europas, besichtigt wurde. Ein beson­deres Erleb­nis, trotz des schlecht­en Wet­ters. Über Wald­shut und Tien­gen gelangten die Reisenden dann wieder in ihr Hotel. Wie schon an den Tage zuvor been­dete das gemein­same Aben­dessen diesen 4. Tag der Reise.

Noch ein­mal kon­nten die Reiseteil­nehmer vom Früh­stücks­buf­fet schlem­men, bevor die Rück­reise ange­treten wer­den musste. Schw­eren Herzens nahm man Abschied, bevor es auf direk­tem Wege in das heimatliche Lad­ber­gen ging. Eine sehr schöne Kurzreise ging lei­der zu Ende.


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